Heilige Drei Könige am 6. Januar ist ein christlicher Feiertag, der in Bayern und einigen anderen Bundesländern ein gesetzlicher Feiertag ist.
Bedeutung
Der 6. Januar erinnert an die biblische Erzählung der Weisen aus dem Morgenland, die dem Stern nach Bethlehem folgten, um dem neugeborenen Jesuskind ihre Gaben darzubringen: Gold, Weihrauch und Myrrhe. Diese Geschenke stehen symbolisch für Königtum, Göttlichkeit und den späteren Leidensweg Christi.
Gleichzeitig wird an diesem Tag die Erscheinung des Herrn (Epiphanias) gefeiert – die Offenbarung Christi gegenüber der Welt. In vielen christlichen Traditionen gilt Heilige Drei Könige als Abschluss der Weihnachtszeit und als Tag, an dem die Botschaft der Geburt Jesu über die Grenzen Israels hinaus sichtbar wird.
Traditionelle Bräuche
Der Tag Feiertag Heilige Drei Könige ist in Bayern und anderen katholisch geprägten Regionen von festlichen Traditionen und religiösen Ritualen geprägt:
Sternsingerbesuche: Die bekannteste Tradition ist das Sternsingen. Kinder und Jugendliche ziehen als die drei Könige verkleidet von Haus zu Haus, singen Lieder und sammeln Spenden für wohltätige Zwecke. An den Haustüren bringen sie den traditionellen Segen an, der meist in Form von Kreide über dem Eingang geschrieben wird.
Haussegen und Segnungen: Viele Familien lassen an diesem Tag ihre Häuser segnen oder bringen selbst den Segensspruch an. In den Kirchen werden zudem Kreide, Wasser und Weihrauch geweiht, die anschließend in den Haushalten Verwendung finden.
Gottesdienste: In zahlreichen Gemeinden finden feierliche Gottesdienste statt, die an die Ankunft der Weisen aus dem Morgenland erinnern und die Bedeutung der Erscheinung Christi hervorheben.
Datum des Feiertages
Heilige Drei Könige ist immer am 6. Januar.Countdown bis zum nächsten Heilige Drei Könige
In 350 Tagen